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Deutschlands 12-Milliarden-Euro-Programm für Langstreckenraketen zur Abschreckung Russlands
VERÖFFENTLICHT: 24. Aug 2026 11:42Z · SPRACHE: DE
Deutschland treibt eine umfassende 12-Milliarden-Euro-Initiative voran, um ein mehrschichtiges Arsenal an Langstreckenraketen zur Abschreckung russischer Aggressionen aufzubauen. Das Programm, das in internen Dokumenten des Verteidigungsministeriums detailliert beschrieben wird, besteht aus vier Säulen: der schnellen Bereitstellung von kostengünstigen Marschflugkörpern bis 2027, der Beschaffung von US-Tomahawk-Systemen bis 2030 und der langfristigen Entwicklung fortschrittlicher Marschflugkörper und Hyperschallwaffen in Partnerschaft mit dem Vereinigten Königreich. Diese strategische Neuausrichtung konzentriert sich auf die Fähigkeit, kritische militärische Infrastruktur tief hinter den gegnerischen Linien anzugreifen, wobei Lehren aus dem Ukraine-Konflikt hinsichtlich der Effektivität von massenproduzierbaren Munitionstypen zur Sättigung der Luftverteidigung genutzt werden.
// Hintergrund
Das Programm markiert einen doktrinären Wechsel für Deutschland, der konventionelle Deep-Strike-Fähigkeiten unterhalb der nuklearen Schwelle betont. Es wird durch militärische Warnungen vorangetrieben, dass Russland bis 2030 in der Lage sein könnte, NATO-Territorium anzugreifen, und bezieht Lehren aus dem dem Krieg in der Ukraine bezüglich der Verwendung von hochvolumigen, kostengünstigeren Munitionstypen ein.
// Zentrale Entwicklungen
- Geschätzte Gesamtinvestition von fast 12 Milliarden Euro für eine vierstufige Raketenstrategie.
- Der Plan umfasst kostengünstige Marschflugkörper, US-Tomahawks und gemeinsam mit Großbritannien entwickelte Hyperschallwaffen.
- Erste Systeme sollen bereits ab 2027 in Dienst gestellt werden, um eine sofortige Abschreckung zu gewährleisten.
- Die Fähigkeitsziele umfassen Kommandozentralen und Versorgungszentren in einer Entfernung von über 2.000 Kilometern.
- Die Finanzierung befindet sich derzeit in der fiskalischen Planung und erwartet die endgültige Genehmigung durch den Bundestag.
// Zeitachse
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Kanzler Merz gibt die Vereinbarung zum Erwerb von Tomahawk-Raketen im Anschluss an den NATO-Gipfel in Ankara bekannt.
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Interne Dokumente enthüllen den Umfang von 12 Milliarden Euro und die Vier-Säulen-Struktur des Raketenprogramms.
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Zieltermin für die Indienstnahme der ersten kostengünstigen Marschflugkörper durch die Bundeswehr.
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Erwartete anfängliche Einsatzbereitschaft für US-Tomahawk-Raketen und Typhon-Startrampen auf deutschem Boden.
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Voraussichtlicher Diensteingang für fortschrittliche Marschflugkörper und Hyperschallwaffen, die gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich entwickelt werden.
// Perspektiven
[Deutsches Verteidigungsministerium]
Betrachtet den Raketenaufbau als oberste Priorität sowohl für die nationale Sicherheit als auch für die NATO, um der wachsenden Bedrohung durch Russland entgegenzuwirken.
[Kanzler Friedrich Merz]
Unterstützt einen dualen Ansatz aus unmittelbarer US-Beschaffung und langfristiger europäischer Entwicklung, um die deutsche Verteidigung zu sichern.
[Bundestag]
Das gesetzgebende Organ, das mit der Genehmigung der 12-Milliarden-Euro-Finanzierung beauftragt ist, welche sich derzeit in der fiskalischen Planungsphase befindet.
// Zitate
“Wir schließen eine wichtige strategische Lücke in unserer Verteidigung.”
“Wesentliche Voraussetzung für eine glaubwürdige Abschreckung.”
“Kosteneffizient und vor allem in Masse produzierbar.”