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Iran hängte zwei Männer hin, die der Spionage für den israelischen Mossad beschuldigt wurden

VERÖFFENTLICHT: 04. Aug 2026 05:42Z · SPRACHE: DE

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Iran hängte zwei Männer hin, die der Spionage für den israelischen Mossad beschuldigt wurden
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Am 3. August 2026 hängten die iranischen Behörden Omid Behzad und Pouria Safvat nach Verurteilungen wegen Verrats und Spionage im Auftrag des israelischen Mossad hin. Die iranische Justiz berichtete, dass die Männer mithilfe von Standort-Apps Bilder, Videos und präzise Koordinaten von Militär- und Sicherheitsanlagen während des 12-Tage-Krieges im Juni 2025 und des laufenden US-Israel-Konflikts, der im Februar 2026 begann, übermittelten. Die Hinrichtungen erfolgen inmitten eines starken Anstiegs der Todesstrafen in Iran, was scharfe Kritik von UN-Experten und internationalen Menschenrechtsorganisationen hinsichtlich erzwungener Geständnisse und mangelnder rechtsstaatlicher Verfahren hervorrief.

// Hintergrund

Die Hinrichtungen in Iran sind nach den großflächigen US-amerikanischen und israelischen Militärschlägen vom 28. Februar 2026 und dem vorangegangenen 12-Tage-Krieg im Juni 2025 erheblich gestiegen. Menschenrechtsgruppen berichteten von 1.639 Hinrichtungen in Iran im Jahr 2025—die höchste jährliche Gesamtzahl seit 1989—und mindestens 433 Hinrichtungen im Jahr 2026 vor diesem Ereignis.

// Zentrale Entwicklungen

  • Omid Behzad und Pouria Safvat wurden am 3. August 2026 durch Hängen hingerichtet, nachdem der Oberste Gerichtshof des Irans ihre Todesurteile bestätigt hatte.
  • Die iranische Justiz beschuldigte die Männer, Standort-Apps wie Google Maps genutzt zu haben, um sensible Koordinaten und Bilder von Militärstandorten an den Mossad zu übermitteln.
  • Geheimdienstoffiziere der IRGC berichteten, dass sie die Verdächtigen durch die Überwachung ausländischer Medien und technische Beweise auf Behzads Mobiltelefon identifiziert hatten.
  • Menschenrechtsorganisationen und UN-Experten kritisierten die Hinrichtungen und wiesen auf allgemeinere Bedenken hinsichtlich erzwungener Geständnisse und der steigenden Hinrichtungsrate im Iran hin.

// Zeitachse

  1. Der 12-Tage-Krieg findet statt, während dessen die beschuldigten Personen mutmaßlich begannen, Koordinaten von Militäreinrichtungen an den Mossad zu übermitteln.

  2. Der Konflikt verschärft sich nach großflächigen US-israelischen Militärschlägen gegen den Iran.

  3. UN-Experten veröffentlichen eine Erklärung, in der sie davor warnen, dass der Iran die Todesstrafe einsetzt, um die Gesellschaft einzuschüchtern und Dissens zu unterdrücken.

  4. Iran richtet Omid Behzad und Pouria Safvat durch Erhängen hin, nachdem der Oberste Gerichtshof ihre Spionageverurteilungen bestätigt hat.

// Perspektiven

[Iranische Justiz und Staatsmedien]

Behaupten, dass die Hinrichtungen notwendige Strafen für Söldner waren, die Verrat begingen und die nationale militärische Sicherheit in Kriegszeiten gefährdet haben.

[Human Rights Organizations and UN Experts]

Verurteilen die Hinrichtungen als Teil einer repressiven Welle, bei der erzwungene Geständnisse, vage Sicherheitsvorwürfe und unfaire Gerichtsverfahren genutzt werden, um Dissens zu unterdrücken.

// Zitate

“Omid Behzad und Pouria Safvat wurden heute Morgen aufgehängt, weil sie die Koordinaten sensibler militärischer und Sicherheitsstandorte an Mossad-Agenten übermittelt hatten.”

[Mizan News Agency (Iranian Judiciary)] — Berichterstattung über die Hinrichtung der beiden verurteilten Männer am 3. August 2026.

“Angst in der Gesellschaft verbreiten, künftige Demonstrationen abschrecken und Dissens zum Schweigen bringen”

[UN Experts] — Statement, das am 27. Juli 2026 bezüglich der Eskalation von Hinrichtungen im Iran während der Kriegszeit veröffentlicht wurde.
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