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Gemeinsame US-Saudi-Luftangriffe in Irak richten sich gegen iranisch unterstützte Milizen
VERÖFFENTLICHT: 29. Jul 2026 17:57Z · SPRACHE: DE
Am 29. Juli 2026 führten die Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien koordinierte Luftangriffe auf Einrichtungen der Popular Mobilization Forces (PMF) in sieben irakischen Provinzen durch, wobei mindestens 20 Kämpfer und mehrere iranische Berater getötet wurden. Die Operation, die Saudi-Arabiens erste öffentliche Kampfrolle in dem anhaltenden regionalen Konflikt markiert, wurde als Reaktion auf eine Zunahme von Drohnenangriffen auf saudi-arabische Ölinfrastruktur und US-amerikanisches Militärpersonal gestartet. Während Präsident Trump behauptete, die Angriffe seien mit Bagdad koordiniert worden, verurteilte die irakische Regierung die Schläge als Verletzung der Souveränität, was dazu führte, dass Premierminister Ali al-Zaidi einen hochrangigen Besuch in Riad postponed. Die Eskalation hat die Feindseligkeiten nach einer kurzen Pause neu entfacht und einen starken Anstieg der weltweiten Ölpreise ausgelöst.
// Hintergrund
Die Angriffe erfolgen im Rahmen des breiteren Iran-Krieges, der im Februar 2026 begann. Die Spannungen konzentrieren sich auf die Straße von Hormus, wo der Iran kürzlich einen omanischen Vorschlag für ein gemeinsames Management ablehnte. Die PMF, obwohl in die irakischen Sicherheitskräfte integriert, unterhält tiefe Verbindungen zu Teheran, was die Regierung in Bagdad oft in eine schwierige diplomatische Lage zwischen den USA und den Iran bringt.
// Zentrale Entwicklungen
- Erste öffentlich anerkannte gemeinsame US-saudische Militäroperation während des aktuellen Konflikts.
- Mindestens 20 Mitglieder der PMF und 4 bis 6 iranische IRGC-Berater wurden bei Angriffen in sieben Provinzen getötet.
- Der irakische Premierminister Ali al-Zaidi verschob einen geplanten Besuch in Saudi-Arabien aus Protest.
- Die Preise für Brent-Rohöl stiegen nach der Eskalation um fast 5 % auf etwa 88-90 US-Dollar pro Barrel.
- Die Angriffe erfolgten nach mehr als 30 Drohnenangriffen auf saudische Energieanlagen und US-Stützpunkte in Jordanien innerhalb eines Zeitraums von 72 Stunden.
// Zeitachse
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Über 30 Drohnenangriffe richten sich gegen saudi-arabische Ölanlagen und US-Streitkräfte in der Region.
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Iran feuert ballistische Raketen auf US-Stützpunkte in Jordanien ab; die meisten werden von der Luftabwehr abgefangen.
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Gemeinsame US-saudi-arabische Luftangriffe treffen PMF-Stützpunkte in sieben irakischen Provinzen, einschließlich Bagdad und Nineveh.
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Der Nationale Sicherheitsrat des Irak hält eine Dringlichkeitssitzung ab; Premierminister al-Zaidi verschiebt seinen Saudi-Besuch.
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Die weltweiten Ölpreise steigen sprunghaft an, da der Iran offiziell den omanischen Vorschlag für die Straße von Hormus ablehnt.
// Perspektiven
[Vereinigte Staaten (CENTCOM/Trump)]
Behauptet, die Angriffe seien notwendige Präzisionsreaktionen auf IRGC-gesteuerte Drohnenangriffe gewesen und gibt an, sich mit dem Irak koordiniert zu haben.
[Saudi-Arabien]
Verteidigt die Operation als Akt der Selbstverteidigung gemäß UN-Artikel 51 nach Angriffen auf seine Ölanlagen.
[Irak (Regierung)]
Verurteilt die Angriffe aufs Äußerste als eklatante Verletzung der Souveränität und bestreitet, die Operation genehmigt zu haben.
[Iran]
Verurteilt die Angriffe als klare Aggression und bestreitet eine direkte Beteiligung an den Drohnenangriffen auf Saudi-Arabien.
// Zitate
“Die IRGC und ihre terroristischen Stellvertreter müssen diese Angriffe beenden, um weitere US-militärische Reaktionen zu vermeiden.”
“Wir werden sie hart treffen. Sie werden eine Abreibung bekommen.”
“Diese Angriffe führten zum Märtyrertum einer Reihe von Personal... materiellen Schäden an mehreren Gebäuden und Immobilien.”