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Britische Wohltätigkeitsbehörde untersucht Spenden an illegale israelische Siedlungen

VERÖFFENTLICHT: 06. Aug 2026 06:12Z · SPRACHE: DE

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Britische Wohltätigkeitsbehörde untersucht Spenden an illegale israelische Siedlungen
ESA/Webb, NASA & CSA, Tazaki et al. · CC BY 4.0 · Quelle
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Die britische Charity Commission hat ein gesetzliches Untersuchungsverfahren gegen acht britische Wohltätigkeitsorganisationen eingeleitet, um zu prüfen, wie Gelder, die an illegale israelische Siedlungen in Palästina gesendet wurden, verwendet wurden und ob sie wohltätigen Zwecken dienen. Die Aufsichtsbehörde gab an, dass sie plant, den Umfang auf weitere Organisationen im Laufe der Zeit auszuweiten. Die Untersuchung folgt auf Beschwerden und Berichte über Millionen von Pfund, die an illegale Siedlungen gesendet wurden, sowie auf Veranstaltungen in London, die Siedlungsimmobilien bewarben. Die Labour-Abgeordnete Abtisam Mohamed begrüßte die Untersuchungen, forderte jedoch eine dringende Ausweitung auf mindestens 32 involvierte Organisationen, um mit dem internationalen Recht in Einklang zu bringen.

// Hintergrund

Die Charity Commission hat zuvor entschieden, dass das Sammeln von Geldern oder das Senden von Geld an israelische Armeesoldaten für britische Wohltätigkeitsorganisationen rechtswidrig ist. Seit Oktober 2023 hat die die Kommission mehr als 200 Regulierungsfälle im Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza eingeleitet. Zu den vorangegangenen Maßnahmen gehören die Prüfung von Beschwerden gegen AAC über Ausrüstungsspenden an Gaza-Soldaten und die Untersuchung des Boys Clubhouse in London. Die jüngste Untersuchung wurde durch eine Londoner Synagoge ausgelöst, die eine Veranstaltung zur Förderung von Immobilien in illegalen Siedlungen ausrichtete, was zu einer formellen Beschwerde des International Centre of Justice for Palestinians führte.

// Zentrale Entwicklungen

  • Die britische Charity Commission hat eine Untersuchung gegen acht nicht genannte britische Wohltätigkeitsorganisationen eingeleitet, die illegalen israelischen Siedlungen Gelder spenden.
  • Der stellvertretende Direktor Stephen Roake erklärte, dass der erste Schritt der Aufsichtsbehörde die Sachverhaltsaufklärung sei, um die Einhaltung der regulatorischen Vorschriften zu prüfen und künftige Leitlinien zu entranfen.
  • Die Labour-Abgeordnete Abtisam Mohamed forderte die Kommission auf, die Untersuchung auf mindestens 32 mit illegalen Siedlungen in Verbindung stehende Wohltätigkeitsorganisationen auszuweiten.
  • Die Untersuchung folgt auf formelle Beschwerden über eine Veranstaltung in London, welche Immobilien in illegalen Siedlungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem bewarb.
  • Die Aufsichtsbehörde hatte bereits zuvor entschieden, dass es für britische Wohltätigkeitsorganisationen rechtswidrig ist, israelische Soldaten zu finanzieren, und hat seit Oktober 2023 über 200 Fälle im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg eröffnet.

// Zeitachse

  1. Die Charity Commission beginnt mit der Eröffnung von über 200 Regulierungsverfahren im Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza.

  2. Die Charity Commission prüft eine Beschwerde gegen die Fundraising-Gruppe AAC wegen Ausrüstung, die an israelische Soldaten geschickt wurde.

  3. Eine Veranstaltung in London bewirbt Immobilien in illegalen israelischen Siedlungen, was zu einer Beschwerde des International Centre of Justice for Palestinians führt.

  4. Die Charity Commission kündigt offiziell eine Untersuchung von acht Wohltätigkeitsorganisationen im Zusammenhang mit Spenden für illegale Siedlungen an.

// Perspektiven

[Charity Commission]

Faktenbasierte und regulatorische Untersuchung, mit dem Ziel, Beweise auszuwerten, das öffentliche Vertrauen zu gewährleisten und festzustellen, ob regulatorische Maßnahmen oder neue Richtlinien erforderlich sind.

[Abtisam Mohamed (Labour MP)]

Unterstützt die Untersuchungen, fordert jedoch eine sofortige Ausweitung auf alle 32 betroffenen Wohltätigkeitsorganisationen, um die Einhaltung des internationalen Rechts zu gewährleisten.

// Zitate

“Es wurden schwerwiegende Vorwürfe gegen britische Wohltätigkeitsorganisationen erhoben, die in illegalen israelischen Siedlungen in Palästina tätig sind. Unser erster Schritt ist es, die Fakten festzustellen.”

[Stephen Roake] — Erklärung der Begründung der Charity Commission für die Einleitung der faktischen Untersuchung von acht Wohltätigkeitsorganisationen.

“Die Regierung erkennt israelische Siedlungen als illegal an, daher folgt daraus, dass britisches Geld nicht dazu verwendet werden darf, diese zu unterstützen. Die Entscheidung der Charity Commission, acht gesetzliche Untersuchungen einzuleiten, ist ein willkommener Schritt, but evidence concerning at least 32 charities shows the scale of the problem.”

[Abtisam Mohamed] — Begrüßung der Untersuchung der Charity Commission und gleichzeitige Forderung nach einer umfassenden Untersuchung aller beteiligten Organisationen.
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