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Volkswagen verkauft Werk Osnabrück an Aurelius und Niedersachsen für die Transformation zum Rafael-Verteidigungshub
VERÖFFENTLICHT: 09. Sep 2026 07:12Z · SPRACHE: DE
Die Volkswagen AG hat sich auf die Eckpunkte für den Verkauf ihres Produktionsstandorts Osnabrück an die Investmentfirma Aurelius Capital und das Land Niedersachsen geeinigt, wodurch eine Werksschließung vermieden wird, während die Automobilproduktion bis Sommer 2027 ausläuft. In einer Umgehungsstruktur, die auf ein berichtetes Veto des Aktionärs Katar gegen eine direkte Partnerschaft mit einem israelischen Verteidigungsunternehmen folgte, unterzeichneten Aurelius (als Mehrheitseigner) und Niedersachsen eine Absichtserklärung mit Rafael Advanced Defense Systems. Der Standort wird in ein Kompetenzzentrum für Verteidigungs- und Sicherheitslösungen umgewandelt, das sich zunächst auf die Herstellung von Komponenten für Luftverteidigungssysteme für Deutschland und Europa konzentriert und dabei etwa 1.400 Fachkräfte sichert.
// Hintergrund
Volkswagen hatte zuvor geplant, die Fahrzeugproduktion am Standort Osnabrück bis 2027 einzustellen. Erste Vorschläge für ein direktes Joint Venture zwischen Volkswagen und dem israelischen Unternehmen Rafael Advanced Defense Systems wurden blockiert, nachdem Katar, das eine bedeutende Beteiligung an VW hält, den Plan mit einem Veto ablehnte. Um die Pattsituation zu lösen, stimmte VW dem Verkauf der Anlage an Aurelius Capital und Niedersachsen zu, die anschließend eine Partnerschaft mit Rafael eingingen, um ein Verteidigungsfertigungszentrum zu errichten.
// Zentrale Entwicklungen
- Volkswagen hat zugestimmt, sein Werk in Osnabrück an Aurelius Capital und Niedersachsen zu verkaufen, wobei die Fahrzeugmontage im Sommer 2027 enden soll.
- Das israelische Unternehmen Rafael Advanced Defense Systems hat eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Standort für die lokale Produktion von Luftverteidigungskomponenten zu nutzen.
- Die Struktur des Geschäfts fungiert als Umgehungslösung, nachdem Katar, der drittgrößte Aktionär von VW, Berichten zufolge ein direktes Joint Venture zwischen VW und Rafael abgelehnt hat.
- Die Umwandlung in ein Sicherheits- und Verteidigungshub wird voraussichtlich etwa 1.400 Arbeitsplätze am Standort sichern.
// Zeitachse
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Erste Berichte deuten auf Gespräche zwischen Volkswagen und Rafael hin, um den Standort Osnabrück für die Produktion von Luftverteidigungskomponenten umzurüsten.
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Volkswagen einigt sich auf Verkaufsbedingungen, und Aurelius Capital, Niedersachsen und Rafael unterzeichnen eine gemeinsame Absichtserklärung.
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Geplanter Termin für die schrittweise Einstellung der Fahrzeugherstellung durch Volkswagen am Standort Osnabrück.
// Perspektiven
[Landesregierung von Niedersachsen]
Unterstützt den Erwerb einer Beteiligung an dem Standort zusammen mit Aurelius, um qualifizierte regionale Arbeitsplätze zu sichern und die europäischen Sicherheitskapazitäten zu erweitern.
[Rafael Advanced Defense Systems]
Strebt die Etablierung eines langfristigen Industriestandorts in Deutschland an, um Luftverteidigungstechnologien lokal für die europäische Verteidigung zu fertigen.
[Volkswagen AG]
Unterstützt die strategische Neuausrichtung und den Verkauf des Werks Osnabrück, um die Automobilmontage schrittweise einzustellen und den Übergang zu erteilern.
[Qatar (VW Shareholder)]
Hat Berichten zufolge ein geplantes direktes Joint Venture zwischen Volkswagen und dem israelischen Verteidigungsunternehmen Rafael vetiert.
// Zitate
“Durch diese Absichtserklärung eröffnen wir eine echte Zukunftsperspektive für den Volkswagen-Standort Osnabrück… Diese Partnerschaft schafft realistische Chancen für eine langfristige, hochqualifizierte Beschäftigung an einem Standort, der seit 125 Jahren für industrielle Exzellenz steht”
“Heute bauen wir eine langfristige industrielle Beziehung mit unseren deutschen Partnern auf, mit der Idee, dass die Technologie vollständig in Deutschland produziert wird, um Deutschland und Europa zu schützen”