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Internationale Koalition einschließlich Dänemark und Malta fordert Israel auf, die Erweiterung der E1-Siedlung zu stoppen
VERÖFFENTLICHT: 27. Aug 2026 11:42Z · SPRACHE: DE
Dänemark, Malta, 19 weitere Nationen und die Europäische Kommission haben eine gemeinsame Erklärung abgegeben, welche die Entscheidung Israels ablehnt, Bauausschreibungen für das E1-Siedlungsprojekt im besetzten Westjordanland abzugeben. Die Unterzeichner argumentierten, dass die Erweiterung gegen internationales Recht verstößt, die territoriale Kontinuität palästinensischer Gebiete bedroht und die Lebensfähigkeit einer Zwei-Staaten-Lösung untergräbt. Die Koalition forderte Israel auf, die Pläne zurückzunehmen, wies auf die zunehmende Siedlergewalt gegen palästinensische Zivilisten hin und warnte private Unternehmen davor, Gebote für die Ausschreibungen abzugeben, da dies potenzielle rechtliche und Reputationsrisiken berge.
// Hintergrund
Israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland werden nach internationalem Recht als illegal betrachtet, eine Position, die vom UN-Sicherheitsrat bekräftigt wurde. Das E1-Siedlungsprojekt steht insbesondere unter intensiver globaler Kritik, da Wohnbebauung in diesem Sektor die Kontinuität zwischen den nördlichen und südlichen palästinensischen Gebieten unterbrechen würde, was erhebliche Hindernisse für einen zukünftigen unabhängigen palästinensischen Staat schaffen würde.
// Zentrale Entwicklungen
- Dänemark, Malta, 19 weitere Nationen und die Europäische Kommission haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, in der sie Israels E1-Siedlungsausschreibungen verurteilen.
- Die Koalition warnte, dass das E1-Projekt das Westjordanland spaltet, wodurch die territoriale Kontinuität, die für eine zwei-Staaten-Lösung notwendig ist, gefährdet wird.
- Unternehmen wurden ausdrücklich davor gewarnt, an Bauausschreibungen teilzunehmen, da das Risiko besteht, dass sie an schweren Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt sind.
- Die Erklärung hob die beispiellosen Ausmaße der Siedlergewalt gegen Zivilisten und die zunehmenden Einschränkungen für die palästinensische Wirtschaft hervor.
// Zeitachse
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Die Spannungen im Westjordanland halten nach Eskalationen und Operationen in Flüchtlingslagern an.
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Eine internationale gemeinsame Erklärung, die von 21 Ländern und der Europäischen Kommission unterzeichnet wurde und sich gegen die E1-Ausschreibungen ausspricht, wird offiziell veröffentlicht.
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Medienberichte über den formellen Beitritt Dänemarks und Maltas zur globalen gemeinsamen Erklärung gegen das E1-Siedlungsprojekt.
// Perspektiven
[Internationale Koalition (Dänemark, Malta, 19 weitere Nationen, Europäische Kommission)]
Lehnt die E1-Erweiterung ab, unter Verweis auf Verstöße gegen das Völkerrecht, die Zerstörung der Aussichten auf eine Zwei-Staaten-Lösung und die zunehmende Siedlergewalt.
[Israelische Regierung / Premierminister Benjamin Netanyahu]
Verspricht, die Erweiterung der Siedlungen im besetzten Westjordanland trotz des wachsenden internationalen Drucks fortzusetzen.
// Zitate
“Die Entscheidung der israelischen Regierung, Bauausschreibungen für das E1-Siedlungsprojekt zu veröffentlichen, ist inakzeptabel.”