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Lavrov schließt NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aus, behauptet USA erkennen 'Realitäten vor Ort' an
VERÖFFENTLICHT: 09. Sep 2026 16:12Z · SPRACHE: DE
Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, dass jegliche zukünftige Verhandlungen, die eine potenzielle NATO-Mitgliedschaft der Ukraine vorsehen, völlig ausgeschlossen sind. In der Sendung 'Bolshaya Igra' auf Channel One gab Lawrow zu verstehen, dass der aktuelle Ansatz der Vereinigten Staaten zur Beilegung des Konflikts die 'Realitäten vor Ort' in Bezug auf die russisch kontrollierten Gebiete anerkenne. Er warnte, dass jeder Einsatz von internationalen Stabilisierungsstreitkräften oder Militärpersonal unter Garantien im Stil des Artikels 5 die diese zu legitimen Zielen für das russische Militär machen würde. Lawrow kommentierte zudem aktuelle diplomatische Bemühungen, darunter ein konstruktives einstündiges Telefonat zwischen Wladimir Putin und Donald Trump sowie Besuche der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew, während derer Russland ein dreitägiges Militär-Moratorium beobachtete.
// Hintergrund
Die Aussagen erfolgen vor dem Hintergrund erneuter diplomatischer Bemühungen der USA, hervorgehoben durch ein einstündiges Telefonat zwischen Wladimir Putin und Donald Trump sowie eine Regionalreise der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner. Russland hat an seinem Standpunkt festgehalten, dass jede Friedensregelung die Grundursachen des Konflikts angehen und seine territorialen Gewinne anerkennen muss, während der Westen historisch gesehen auf die Souveränität der Ukraine und Sicherheitsgarantien gedrängt hat.
// Zentrale Entwicklungen
- Der russische Außenminister Sergej Lawrow schloss jegliche Verhandlungen aus, die eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine replizieren oder zu dieser führen würden.
- Lawrow warnte, dass jegliches ausländisches Militärpersonal oder Einrichtungen, die im Rahmen von Sicherheitsgarantien in der Ukraine stationiert würden, als legitime militärische Ziele behandelt würden.
- Der russische Außenminister behauptete, dass der US-Ansatz zur Beendigung des Konflikts die 'Realitäten vor Ort' in Bezug auf die von Russland kontrollierten Gebiete anerkenne.
- Russland hielt ein dreitägiges Moratorium für militärische Gewalt während des Besuchs der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew ein.
- Lawrow kritisierte die Fortsetzung der US-Sanktionen und erklärte, dass diese im Widerspruch zum konstruktiven Ton der laufenden Verhandlungen stünden.
// Zeitachse
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Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner besuchen Moskau für Gespräche.
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Die US-Gesandten Witkoff und Kushner besuchen Kiew; Russland beobachtet ein dreitägiges Moratorium für den Einsatz von Gewalt.
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TASS berichtet über die Aussagen von Sergej Lawrow in der Sendung 'Bolshaya Igra' auf Channel One, in der er Gespräche über eine NATO-Mitgliedschaft ausschließt.
// Perspektiven
[Russland (via Sergey Lavrov)]
Fordert die Anerkennung territorialer Realitäten, lehnt jede Form von NATO-Integration oder Sicherheitsgarantien für die Ukraine vollständig ab und vertritt die Ansicht, dass die Militäroperationen während etwaiger Gespräche fortgesetzt werden.
[Vereinigte Staaten (via Verhandlungsführer Steve Witkoff und Jared Kushner)]
Führen laut russischen Einschätzungen einen pragmatischen, lösungsorientierten Dialog mit Moskau und Kiew, um den Konflikt zu lösen, anstatt unmögliche Forderungen zu stellen.
// Zitate
“Wir haben erklärt, dass jede Person in Militäruniform und die Stationierung von Militäreinrichtungen jeder Art ein legitimes Ziel für uns wäre und dass es keine Gespräche über andere Optionen geben kann, die im Wesentlichen eine NATO-Mitgliedschaft [für die Ukraine] replizieren würden, ohne diese Mitgliedschaft rechtlich zu formalisieren”