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AFRIKA SUDAN BODEN POLITIK

Sudanesische Medizingruppe beschuldigt Rebellengruppe, 27 Menschen in Südkordofan getötet zu haben

VERÖFFENTLICHT: 26. Aug 2026 07:43Z · SPRACHE: DE

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Sudanesische Medizingruppe beschuldigt Rebellengruppe, 27 Menschen in Südkordofan getötet zu haben
Cpl. Ryan Tomlinson · Public domain · Quelle
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Das Sudan Doctors Network hat der Sudan People's Liberation Movement-North (SPLM-N), einem Verbündeten der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF), vorgeworfen, 27 Menschen, darunter vier Kinder, im sudanesischen Bundesstaat Südkordofan getötet zu haben. Die ethnisch motivierten Angriffe haben eine große Welle der Vertreibung in Richtung Abu Hitan und Kadugli ausgelöst. Die Medizingruppe warnte, dass die gezielte Tötung unbewaffneter Zivilisten gegen das internationale humanitäre Völkerrecht verstößt und das Risiko birgt, die regionale Gewalt in einen breiteren ethnischen Konflikt auszuweiten. Die SPLM-N hat auf die Vorwürfe bisher nicht reagiert.

// Hintergrund

Der Sudan ist seit April 2023 in einen Bürgerkrieg zwischen der sudanesischen Armee und den der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) verwickelt, was zu zehntausenden Toten und der Vertreibung von etwa 13 Millionen Menschen geführt hat. Seit Oktober kam es in der Kordofan-Region (Süd-, Nord- und Westkordofan) zu intensiven Zusammenstößen zwischen der Armee gegen die RSF und deren Verbündeten, der SPLM-N.

// Zentrale Entwicklungen

  • Siebenundzwanzig Personen, darunter vier Kinder, wurden bei Angriffen in Südkordofan, Sudan, getötet.
  • Das Sudan Doctors Network beschuldigte die SPLM-N, einen Verbündeten der RSF, ethnisch motivierte Angriffe durchgeführt zu haben.
  • Die Gewalt hat eine signifikante Welle der Vertreibung in Richtung Abu Hitan und Kadugli ausgelöst.
  • Die medizinische Gruppe warnte, dass die Angriffe den regionalen Zusammenstoß in einen breiteren ethnischen Konflikt eskalieren lassen könnten.

// Zeitachse

  1. Ein Konflikt bricht zwischen der sudanesischen Armee und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) aus.

  2. Heftige Zusammenstöße beginnen in den Bundesstaaten Süd-, Nord- und West-Kordofan zwischen der sudanesischen Armee und der Allianz aus RSF/SPLM-N.

  3. Das Sudan Doctors Network berichtet, dass Angriffe der SPLM-N 27 Menschen, darunter vier Kinder, in Südkordofan getötet haben.

// Perspektiven

[Sudan Doctors Network]

Verurteilte die Angriffe als einen klaren Verstoß gegen das internationale humanitäre Völkerrecht und forderte internationalen Druck auf die SPLM-N, um die Gewalt zu stoppen und ungehinderte humanitäre Hilfe zuzulassen.

[Sudan People's Liberation Movement-North (SPLM-N)]

Reagierte nicht unmittelbar auf die Vorwürfe der Tötung von Zivilisten.

// Zitate

“Die Angriffe führten zu einer großen Welle der Vertreibung von Bürgern in Richtung der Gebiete Abu Hitan und Kadugli.”

[Sudan Doctors Network] — Beschreibung der unmittelbaren humanitären Auswirkungen der Angriffe in Südkordofan.

“das gezielte Vorgehen gegen unbewaffnete Zivilisten aus ethnischen Gründen... droht, den Konflikt in Südkordofan in einen breiteren ethnischen Konflikt zu verwandeln.”

[}]}] — Warnung vor den potenziellen langfristigen Folgen der Gewalt und Bezeichnung als klarer Verstoß gegen das internationale humanitäre Völkerrecht.
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