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USA und Japan führen historische gemeinsame Währungsintervention durch, um den unterbewerteten Yen zu stützen

VERÖFFENTLICHT: 04. Aug 2026 06:27Z · SPRACHE: DE

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USA und Japan führen historische gemeinsame Währungsintervention durch, um den unterbewerteten Yen zu stützen
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In einer historischen und seltenen koordinierten Anstrengung schloss sich das US-Finanzministerium am 31. Juli 2026 mit dem japanischen Finanzministerium zusammen, um in den Devisenmarkt einzugreifen und den japanischen Yen zu stützen, der sich nahe seinem 40-Jahre-Tiefststand befunden hatte. Als erste gemeinsame Intervention zur Stärkung des Yen seit 1998 verkaufte die Federal Reserve Bank of New York im Auftrag des US-Finanzministeriums Euro, um Yen zu kaufen, nachdem Tokio am Vortag eine massive Solo-Intervention durchgeführt hatte. US-Finanzminister Scott Bessent, der den Yen zuvor als "sehr unterbewertet" bezeichnet hatte, wurde mit einem Notizblock fotografiert, während er einen Yen-Kauf in Höhe von 5 bis 10 Milliarden US-Dollar plante. Die gemeinsame Aktion drückte den Yen erfolgreich von über 163 pro Dollar auf den Bereich von 157 herunter, mit dem Ziel, übermäßige Volatilität zu zügeln, die japanische Importinflation zu mildern und die US-Staatsanleihenmärkte vor Spillover-Effekten zu schützen.

// Hintergrund

Der japanische Yen ist im Laufe des Jahres 2026 aufgrund einer großen Zinsdifferenz zwischen der Federal Reserve und der Bank of Japan (BOJ) sowie hoher globaler Energiepreise und anhaltender japanischer Haushaltsdefizite einem starken Abwärtstrend ausgesetzt gewesen. Obwohl die BOJ die Zinssätze im Juni 2026 auf 1 % anhob, blieben die realen Kreditkosten im Vergleich zu den USA tief negativ. Diese Abwertung führte zu einer inländischen Inflation in Japan, indem sie die Importkosten erhöhte, und bedrohte gleichzeitig die US-Märkte mit Anleihenvolatilität und Handelsungleichgewichten. Das letzte Mal, dass die USA den Yen direkt unterstützten, war 2011 im Rahmen einer G7-Anstrengung nach dem Erdbeben, aber die letzte bilaterale gemeinsame Intervention zur aktiven Stärkung des Yen erfolgte 1998.

// Zentrale Entwicklungen

  • Das US-Finanzministerium und das japanische Finanzministerium führten ihre erste koordinierte Währungsintervention zur Unterstützung des Yen seit 1998 durch.
  • Die Federal Reserve Bank of New York verkaufte Euro, um im Auftrag des US-Finanzministeriums über Goldman Sachs und Morgan Stanley Yen zu kaufen.
  • Das handschriftliche Notizbuch von US-Finanzminister Scott Bessent in Camp David enthüllte einen Punkt auf der "To-Do-Liste", "Japanische Yen (JPY) 5-10 Mrd. $ kaufen".
  • Die Intervention führte erfolgreich zu einer Erholung des Yen von einem fast 40-jährigen Tiefststand von über 163 pro Dollar auf etwa 157,40 bis zum Börsenschluss in New York am 31. Juli 2026.
  • Das US-Engagement wurde durch die die Angst vor einer Übertragung der Volatilität des japanischen Anleihemarktes auf US-Staatsanleihen und das Risiko, dass Tokio US-Schulden verkauft, um eigenständige Interventionen zu finanzieren, vorangetrieben.

// Zeitachse

  1. Vorbereitungen und etwa 10 Runden bilateraler Gespräche zwischen US-amerikanischen und japanischen Beamten zur Währungsstabilisierung beginnen.

  2. US-Finanzminister Bessent bezeichnet den Yen auf Fox Business als "sehr unterbewertet". Japan führt eine massive Alleinintervention durch und gibt schätzungsweise 52,8 bis 58,97 Milliarden US-Dollar für den Kauf von Yen aus.

  3. Das US-Finanzministerium weist die Banken an, bereit zu stehen. Während einer Kabinettssitzung in Camp David wird Bessent mit Notizen zum Kauf von 5-10 Milliarden US-Dollar in Yen fotografiert. Die NY Fed verkauft anschließend Euro, um Yen zu kaufen, was die Währung auf 157,40 drückt.

  4. Medienberichte erläutern die Details der gemeinsamen US-Japan-Intervention, und das japanische Finanzministerium betont seine Bereitschaft, die FIMA-Repo-Fazilität der Fed zu nutzen.

  5. Das Finanzministerium Japans, Präsident Trump und Minister Bessent bestätigen formell die koordinierte Intervention und signalisieren die Bereitschaft für künftige gemeinsame Maßnahmen, falls erforderlich.

// Perspektiven

[Vereinigte Staaten (Finanzministerium & Präsident Trump)]

Befürwortend einer gemeinsamen Intervention, um ungeordnete Währungsbewegungen zu verhindern, die US-Staatsanleihemärkte vor Spillover-Effekten zu schützen und die bilaterale Freundschaft zu signalisieren.

[Japan (Finanzministerium & Bank of Japan)]

Sehr dankbar für die Koordination mit den USA, aktive Nutzung verschiedener Instrumente, einschließlich der FIMA-Repo-Fazilität, um die Liquidität zu gewährleisten und spekulativen Yen-Verkäufen entgegenzuwirken.

[Marktanalysten (z. B. Evercore ISI, Sumitomo Mitsui Trust Bank)]

Skeptisch gegenüber der langfristigen Wirksamkeit ohne Unterstützung durch Zinsdifferenzen, wobei jedoch anerkannt wird, dass die Koordination spekulative Leerverkäufe des Yen wesentlich riskanter macht.

// Zitate

“Ich war 40 Jahre lang im Währungsgeschäft tätig und der japanische Yen scheint mir sehr unterbewertet zu sein. Die Währung ist sehr günstig. Die Wirtschaft läuft gut.”

[Scott Bessent] — Im Gespräch mit FOX Business am 30. Juli 2026 über die historische Abwertung des Yen.

“Sie wollten ein wenig Hilfe, und wir sind immer für Japan da... Vor allem war es ein Signal der Freundschaft.”

[Donald Trump] — Anerkennung und Bestätigung der Beteiligung der Vereinigten Staaten an der gemeinsamen Währungsintervention.

“Die koordinierten Devisenmaßnahmen vom Freitag gingen den ungeordneten Yen-Bewegungen entgegen... Wir werden nicht zögern, an weiteren gemeinsamen Interventionen teilzunehmen.”

[speaker: Scott Bessent] — Bestätigung der Beteiligung Washingtons und der Verpflichtung zur Stabilisierung der Währung.
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