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US-Richter verwirft Trump-Administration's 75-Länder-Einwanderervisum-Verbot
VERÖFFENTLICHT: 24. Aug 2026 09:12Z · SPRACHE: DE
Die US-Bezirksrichterin Jeannette Vargas hat eine Richtlinie der Trump-Administration, die die Bearbeitung von Einwanderervisum für Antragsteller aus 75 Ländern verworfen, die im Januar 2026 implementiert wurde. Die Richtlinie richtete sich gegen Nationen, in denen über 30 Prozent der Einwandererhaushalte öffentliche Unterstützung erhielten, wobei das Außenministerium behauptete, dass die Antragsteller ein hohes Risiko darstellten, eine 'öffentliche Last' zu werden. Richterin Vargas entschied, dass die Richtlinie 'offensichtlich rechtswidrig' war, die gesetzliche Befugnis von Außenminister Marco Rubio überschritt und ein Bundesgesetz von 1965 verletzte, das Visumdiskriminierung aufgrund der Nationalität verbietet. Die Klage wurde von Einwandererrechtsgruppen, US-Bürgern, die Familienmitglieder sponsern, und ausländischen Arbeitssuchenden eingereicht.
// Hintergrund
Der Visum-Stopp wurde Teil einer Serie von schnell aufeinanderfolgenden Einwanderungsbeschränkungen, die von der Trump-Administration erlassen wurde, welche eine Pause bei den Diversity-Visa im späten Dezember 2025 und ein breiteres 39-Länder-Reiseverbot am 1. Januar 2026 beinhaltete. Das 75-Länder-Verbot richtete sich speziell gegen Einwanderervisum, die zu einer permanenten Residenz führen, wobei Daten des Council of Economic Advisers verwendet wurden, um Nationen mit hohen Raten an der Nutzung öffentlicher Unterstützung zu identifizieren.
// Zentrale Entwicklungen
- Die Bundesrichterin Jeannette Vargas erklärte die Aussetzung von Einwanderervisum für 75 Länder, was fast 40 Prozent der Nationen der Welt darstellt, für ungültig.
- Das Gericht entschied, dass Außenminister Marco Rubio seine gesetzliche Befugnis überschritt, indem er Konsularbeamten anordnete, Antragsteller aus den ausgewählten Ländern kategorisch abzulehnen.
- Die Richtlinie verstieß gegen ein Einwanderungsgesetz von 1965, das dem Außenminister ausdrücklich die Befugnis über konsularische Visa-Entscheidungen entzieht und eine Diskriminierung aufgrund der Nationalität verbietet.
- Das Ban betraf Länder in Lateinamerika, Afrika, dem Balkan, dem Nahen Osten, der Karibik und Asien, inklusive US-Verbündeten wie Ägypten, Jordanien und Georgien.
- Die Rechtfertigung der Regierung war es, dass Einwanderer nicht zu einer 'öffentlichen Last' werden sollten, sondern die Richterin stellte fest, dass die Richtlinie die erforderlichen individuellen finanziellen Bewertungen umging.
- Beide Rechtsbeistände wurden bis zum 11. September 2026 aufgefordert, die nächsten Schritte vorzuschlagen, und die Regierung behält sich das Recht auf Berufung vor.
// Zeitachse
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Die Trump-Administration setzt die Ausstellung von Diversity-Visa aus.
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Ein umfassenderes Reiseverbot für 39 Länder tritt in Kraft.
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Die Einreisevisums-Sperre für 75 Länder wird offiziell umgesetzt.
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Richterin Jeannette Vargas erlässt ein Urteil, mit dem das Visumsverbot für 75 Länder als rechtswidrig aufgehoben wird.
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Fristat setzen durch das Gericht für beide Parteien, um die nächsten Schritte im Rechtsstreit vorzuschlagen.
// Perspektiven
[Richterin Jeannette Vargas (U.S. District Court)]
Urteilte, dass die Richtlinie rechtswidrig und ein Missbrauch der exekutiven Gewalt sei, und betonte, dass sie in direktem Widerspruch zu den gesetzlichen Schutzbestimmungen gegen Diskriminierung aufgrund der Nationalität stehe.
[Trump-Administration & Department of State]
Verteidigte die Richtlinie als eine notwendige Maßnahme zum Schutz inländischer Ressourcen und argumentierte, dass Antragsteller aus den 75 benannten Ländern ein hohes Risiko darstellten, eine Sozialleistungsempfänger zu werden.
[Einwanderungsrechtsgruppen & Kläger]
Argumentierten, dass das Verbot diskriminierend sei, zur rechtswidrigen Trennung von Familien führe und rechtsstaatliche Verfahren sowie gesetzliche Einwanderungsverfahren umgehe.
// Zitate
“Die Richtlinie, die die Erteilung von Einwanderervisum auf der Grundlage der Nationalität des Antragstellers kategorisch untersagt, stellt eine direkte Aufhebung dieses gesetzlichen Regelwerks dar.”