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Pezeshkian betont iranische Widerstandskraft angesichts eskalierender US-israelischer Militärdrohungen

Geprüft von Sarah Mitchell · 5 Min. Lesezeit
Pezeshkian betont iranische Widerstandskraft angesichts eskalierender US-israelischer Militärdrohungen
Ayoub Ghaderi · CC BY 4.0 · Quelle
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Der iranische Präsident Massud Peseschkian erklärte am 21. Oktober 2026, dass seine Nation zwar keinen Krieg oder Atomwaffen anstrebe, aber entschlossen gegen den Druck und den militärischen Zwang der Vereinigten Staaten bleiben werde. Bei einer Rede anlässlich der 30. Zeremonie zum Nationalen Tag des Exports in Teheran betonte Peseschkian, Washington habe die iranische Widerstandskraft angesichts eines achtmonatigen Konflikts und weitreichender wirtschaftlicher Sanktionen unterschätzt. Er kritisierte die USA dafür, während diplomatischer Verhandlungen militärische Operationen durchzuführen, und nannte die Tötungen iranischer Wissenschaftler und Militärkommandeure als Beweis für die amerikanische Aggression. Außenminister Abbas Araghchi bekräftigte diese Haltung und erklärte, das Land müsse unter Kriegsbedingungen agieren, da es sich gleichzeitig militärischen Bedrohungen und einer Seeblockade ausgesetzt sehe.

Die Marine der Revolutionsgarden (IRGC) meldete am 22. Oktober 2026 eine erhebliche Eskalation in der Straße von Hormus und gab an, dass sieben Öltanker beschädigt oder in Brand gesetzt worden seien. Berichten iranischer Staatsmedien zufolge wurden vier Schiffe ins Visier genommen, während sie nach Darstellung Teherans illegale Öltransporte durchführten, während drei weitere auf Seeminen liefen. Die IRGC warnte, dass jedes Schiff, das seine Identifizierungssysteme abschalte, mit schweren Konsequenzen rechnen müsse. Diese maritimen Spannungen fallen mit Berichten zusammen, wonach die USA und Israel Pläne für eine kurze, intensive Militäroperation gegen die iranische Energieinfrastruktur und Nuklearanlagen, einschließlich des Standorts Pickaxe Mountain, finalisiert haben. US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass der Konflikt recht bald enden könnte, und einen raschen Rückgang der Energiepreise nach Beendigung der Kampfhandlungen prognostiziert.

Die regionalen Spannungen haben sich infolge von Angriffen der Huthi-Rebellen auf die saudi-arabische Infrastruktur weiter verschärft. Ein Drohnenangriff auf den King Fahd International Airport in Dammam führte zum Tod eines saudi-arabischen Staatsbürgers und eines indischen Staatsangehörigen, was Saudi Aramco veranlasste, seine Zentrale in Dhahran zu evakuieren. Als Reaktion auf diese Bedrohungen haben die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien Schritte unternommen, um das gemeinsame Verteidigungsabkommen von Mekka zu ratifizieren, einen gegenseitigen Verteidigungspakt nach dem Vorbild von Artikel 5 der NATO. Unterdessen gehen die diplomatischen Manöver weiter, da sich Peseschkian auf ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau vorbereitet. Iranische offizielle Stellen haben gewarnt, dass jede erneute US-Offensive eine verheerende Reaktion auslösen würde, die möglicherweise regional Paläste, Entsalzungsanlagen und Unterwasser-Internetkabel ins Visier nehmen könnte, um über traditionelle militärische Ziele hinaus maximalen wirtschaftlichen Schaden bei US-Verbündeten anzurichten.

Zentrale Entwicklungen

  • Präsident Peseschkian gelobte, dass der Iran sich nicht dem US-Druck beugen wird, während er gleichzeitig betonte, dass Teheran keinen Krieg anstrebt.
  • Die Marine der IRGC behauptete, dass am 22. Oktober sieben Öltanker in der Straße von Hormus durch Minen beschädigt oder getroffen wurden.
  • Ein Drohnenangriff der Huthi auf den King Fahd International Airport in Dammam tötete zwei Personen, darunter einen indischen Staatsangehörigen.
  • Das US-Militär und das israelische Militär haben Berichten zufolge Pläne für intensive Luftangriffe auf iranische Nuklear- und Energiestätten entwickelt.
  • Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien ratifizieren das Mecca Joint Defense Agreement, um die regionale Sicherheit zu stärken.
  • CENTCOM berichtete, dass seine Seeblockade den Iran in den letzten 100 Tagen 25 Milliarden US-Dollar an Öleinnahmen gekostet hat.
  • Der Iran drohte mit dem Einsatz einer „Father of All Bombs“-Waffe, falls die USA die „Mother of All Bombs“ einsetzen.
  • Präsident Pezeshkian wird voraussichtlich nächste Woche Präsident Vladimir Putin in Moskau treffen.

Hintergrund

Die gegenwärtigen Kampfhandlungen stellen eine Eskalation eines Konflikts dar, der am 28. Februar 2026 nach jahrelangen Spannungen über das iranische Atomprogramm und den regionalen Einfluss begann. Im Zentrum der aktuellen Krise steht eine US-Seeblockade, die die iranische Wirtschaftslandschaft grundlegend verändern hat. Das US-Zentralkommando berichtet, dass diese Blockade den Export von Rohöl im Wert von mindestens 25 Milliarden US-Dollar über einen Zeitraum von 100 Tagen verhindert und damit Irans schwimmende Reserven in asiatischen Gewässern, die zuvor China belieferten, faktisch aufgebraucht hat. Dieser wirtschaftliche Druck geht mit einer hochriskanten militärischen Pattsituation in der Straße von Hormus einher, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs fließt.

Der Konflikt sah den Einsatz fortschrittlicher Waffensysteme und die Drohung mit noch zerstörerischeren Systemen. Iran hat auf eine neue Waffe namens „Vater aller Bomben“ angespielt als Reaktion auf Berichte, dass die USA die GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast, oder „Mutter aller Bomben“, gegen befestigte Nuklearanlagen einsetzen könnten. Vorangegangene Angriffswellen zwischen Februar und April 2026 hatten bereits weltweite Preisspitzen bei Energie ausgelöst und die internationalen Bestände an Flugabwehrraketen belastet. Der Einsatz wird durch die Nuklearanlage Pickaxe Mountain weiter verschärft, ein tief vergrabenes Ziel, das weiterhin ein Hauptziel für US-amerikanische und israelische Planer bleibt. Mit Blick auf die US-Zwischenwahlen und israelische Wahlen nutzen beide Seiten militärische Posen und regionale Bündnisse, um Hebelwirkungen zu erzielen.

Zeitachse

  1. Präsident Pezeshkian trifft sich in Eriwan mit den Führern Georgiens und Armeniens, um über regionale Stabilität und US-Sanktionen zu diskutieren.

  2. Pezeshkian hält eine Rede bei der Zeremonie zum 30. Nationalen Exporttag und gelobt, dem US-Mobbing zu widerstehen.

  3. Ein Drohnenangriff der Huthi auf den King Fahd International Airport in Dammam tötet zwei Personen und verletzt acht weitere.

  4. Die Marine der IRGC meldet, dass sieben Öltanker in der Straße von Hormus über Nacht beschädigt wurden oder auf Minen liefen.

  5. Die Türkei legt dem Parlament das Mecca Joint Defense Agreement mit Saudi-Arabien und Pakistan zur Ratifizierung vor.

  6. Außenminister Araghchi gibt bekannt, dass Pezeshkian nächste Woche nach Moskau reisen wird, um Präsident Putin zu treffen.

  7. Berichte erscheinen, die detaillierte US- und israelische Pläne für intensive Luftangriffe auf die iranische Infrastruktur nach den US-Zwischenwahlen beschreiben.

Perspektiven

Iran

Beharrt auf einer Politik des Widerstands gegen den US-Zwang, während es Ambitionen auf Atomwaffen bestreitet und sich auf asymmetrische Vergeltung vorbereitet.

Vereinigte Staaten

Setzt eine Seeblockade und die Drohung intensiver Militärschlage ein, um diplomatische Zugeständnisse in Atom- und Seefragen zu erzwingen.

Israel

Bereitet eine große Offensive gegen die iranische Infrastruktur vor und warnt gleichzeitig vor iranischer Einmischung in seine bevorstehenden Parlamentswahlen.

Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien

Bilden über das Mekka-Abkommen ein gegenseitiges Verteidigungsbündnis, um kollektive Abschreckung gegen regionale Bedrohungen zu gewährleisten.

Zitate

“We are not seeking war, but we will absolutely not bow to the enemy’s force and bullying.”

Übersetzung: “Wir suchen keinen Krieg, aber wir werden uns absolut nicht der Gewalt und dem Mobbing des Feindes beugen.”

— Masoud Pezeshkian, Ansprache zur Feier des 30. Nationalen Exporttages in Teheran bezüglich der US-Sanktionen und des militärischen Drucks.

“The reality is that the country is in a state of war, and therefore all decisions must be made within the framework of wartime conditions.”

Übersetzung: “Die Realität ist, dass das Land in einem Zustand des Krieges ist, und daher müssen alle Entscheidungen im Rahmen von Kriegsbedingungen getroffen werden.”

— Abbas Araghchi, Kommentar zur Notwendigkeit von Entscheidungen in Kriegszeiten angesichts wirtschaftlicher und militärischer Bedrohungen.

“Iran will end very shortly. It's gonna be over very shortly, and your energy prices will fall very rapidly, very fast.”

Übersetzung: “Iran wird sehr bald enden. Es wird sehr bald vorbei sein, und Ihre Energiepreise werden sehr schnell, sehr rasch sinken.”

— Donald Trump, Aussage gegenüber Reportern in Arizona über den erwarteten Abschluss des Konflikts und seine wirtschaftlichen Auswirkungen.

“The United States has the Mother of All Bombs. We will show them the Father of All Bombs, and it will definitely be something new for them.”

Übersetzung: “Die Vereinigten Staaten haben die Mutter aller Bomben. Wir werden ihnen den Vater aller Bomben zeigen, und das wird definitiv etwas Neues für sie sein.”

— Hossein Mohebbi, Ein Sprecher der IRGC reagiert auf Berichte über potenzielle US-Luftangriffe auf iranische Nuklearanlagen.

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