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Rubio verteidigt US-Pakistan-Beziehungen während Indien-Besuch unter Verweis auf New Delhis Engagement mit dem Iran

Geprüft von James Caldwell · 5 Min. Lesezeit
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Der US-Außenminister Marco Rubio verteidigte anlässlich eines dreitägigen offiziellen Besuchs in Indien am 20. Oktober 2026 die diplomatischen Beziehungen Washingtons zu Pakistan, wobei er die Beziehungen mit dem laufenden diplomatischen Engagement New Delhis in Teheran verglich. In einem Interview mit dem indischen Sender Network18 in Mumbai, nach Gesprächen mit dem indischen Außenminister Subrahmanyam Jaishankar, reagierte Rubio auf Fragen zu seinen früheren legislativen Bemühungen als Senator, die Sicherheitsbeihilfen für Pakistan aufgrund von staatlich gefördertem Terrorismus einzuschränken. Er erklärte, dass die Verwaltung der amerikanischen Außenpolitik die Aufrechterhaltung von Kontakten zum nuklear bewaffneten Islamabad aufgrund geografischer Realitäten erfordere, und betonte, dass bilaterale Kanäle es Washington ermöglichen, Maßnahmen zu verhindern, die die indische Sicherheit gefährden.

Rubio kritisierte die klerikale Regierungsführung des Irans in dem Interview scharf, wobei er argumentierte, dass der Abschluss dauerhafter diplomatischer Pakte mit radikalen schiitischen Klerikern außerordentlich schwierig bleibe. Der Außenminister verurteilte iranische Drohnen- und Raketenangriffe auf die kommerzielle Schifffahrt, und zog eine direkte Parallele zwischen den maritimen Operationen Teherans und dem U-Boot-Krieg, den Nazi-Deutschland während des Zweiten Weltkriegs gegen Handelsschiffe führte. Rubio merkte an, dass das US-Militär weiterhin eintreffende Munition abfängt, die auf den Schiffsverkehr gerichtet ist, und wies darauf hin, dass mehrere indische Handelsmatrosen bei diesen Angriffen getötet wurden, da sie eine bedeutende Präsenz in den Besatzungen der internationalen kommerziellen Schifffahrt haben. Er fügte hinzu, dass die Rohöl- und Energievorräte, die durch die Straße von Hormus transportiert werden, derzeit zwischen 80 und 100 Prozent der Volumina vor dem Konflikt erreichen.

Die diplomatische Begründung löste in Südasien unterschiedliche öffentliche Reaktionen aus. In Indien äußerten zahlreiche Social-Media-Kommentatoren ihre Frustration über die Parallele zwischen Pakistan und dem Iran und kritisierten die Verteidigung der erneuten Zusammenarbeit Washingtons mit Islamabad. Im Gegensatz dazu bezeichneten pakistanische Kommentatoren das Interview als diplomatischen Rückschlag für die indischen Mediennarrative und betonten Rubios Weigerung, sich strikt an die Forderungen New Delhis zu halten. Gleichzeitig führte die pakistanische Militärführung Gespräche mit iranischen Offiziellen in Teheran, um regionale Spannungen unter Einbeziehung der Vereinigten Staaten und Israels zu deeskalieren, nachdem Islamabad zuvor eine Rolle bei der Vermittlung des 60-tägigen Abkommens zwischen Washington und Teheran gespielt hatte, das am 17. August 2026 auslief.

Zentrale Entwicklungen

  • US-Außenminister Marco Rubio verteidigte die Beziehungen Washingtons zu Islamabad, indem er sie mit den diplomatischen Beziehungen Indiens zu Teheran verglich.
  • Rubio bezog sich auf seine früheren senatorischen Gesetzgebungsinitiativen, die eine Kürzung der Hilfe für Pakistan forderten, und erklärte, dass seine exekutive Rolle das Management kritischer bilateraler Beziehungen erfordere.
  • Der Außenminister betonte, dass die Aufrechterhaltung der Beziehungen zum nuklear bewaffneten Pakistan es den Vereinigten Staaten ermögliche, Bedrohungen gegen Indien abzuwenden.
  • Rubio verurteilte iranische Seeangriffe und verglich sie mit dem U-Boot-Krieg der Nationalsozialisten und merkte an, dass indische Seeleute getötet worden waren.
  • Der pakistanische Armeechef General Asim Munir führte während Rubios Besuch in Indien Gespräche mit iranischen Führungspersönlichkeiten in Teheran.
  • Rubio erklärte, dass die kommerzielle Schifffahrt durch die Straße von Hormus weiterhin bei 80 bis 100 Prozent des Vorkonflikt-Niveaus liege.

Hintergrund

Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Pakistan erfuhren unter der zweiten Trump-Administration eine signifikante Wiederbelebung, gekennzeichnet durch hochrangige Begegnungen, einschließlich eines White-House-Lunchs für den pakistanischen Armeechef General Asim Munir im Juni 2025. Diese diplomatische Annäherung folgte auf einen viertägigen bewaffneten Konflikt zwischen Indien und Pakistan im Mai 2025, bei dem Kampfflugzeuge, Raketen, Artillerie und Drohnen entlang der Line of Control eingesetzt wurden. Während dieser Eskalation behauptete Pakistan, dass seine in China gebauten J-10- und JF-17-Kampfflugzeuge sieben indische Militärflugzeuge mit PL-15-Luft-Luft-Raketen abgeschossen hatten, darunter drei Rafale-Kampfflugzeuge, eine Su-30 und eine MiG-29, während Indien drei Flugzeugabstürze im indisch verwalteten Kaschmir anerkannte. Präsident Donald Trump behauptete, dass elf Jets abgeschossen worden seien und betonte, dass eine US-Vermittlung einen umfassenden Krieg verhindert habe, obwohl New Delhi jede amerikanische Beteiligung an der Waffenruhe bestritt.

Gleichzeitig etablierte sich Pakistan als wichtiger diplomatischer Vermittler zwischen Washington und Teheran während des umfassenden Konflikts unter Einbeziehung des Irans. Islamabad richtete Gespräche aus und übermittelte wichtige Kommuniqués, die zu dem temporären 60-tägigen Islamabad-Abkommen führten, welches letztlich ohne eine dauerhafte Einigung am 17. August 2026 auslief. Die strategische Rivalität über Kaschmir bleibt der Kernfaktor der südasiatischen Spannungen, wobei Indien über 500.000 Sicherheitspersonal in dem von ihm verwalteten Territorium unterhält.

Zeitachse

  1. Ein viertägiger bewaffneter Konflikt zwischen Indien und Pakistan bricht aus, der Luft-, Raketen- und Artilleriegefechte umfasst, bevor eine Waffenruhe vereinbart wird.

  2. Präsident Donald Trump empfängt den pakistanischen Armeechef General Asim Munir zu einem Mittagessen im Weißen Haus.

  3. Das 60-tägige Islamabad-Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran läuft ohne ein umfassendes diplomatisches Abkommen aus.

  4. US-Außenminister Marco Rubio trifft in Mumbai ein, trifft den indischen Außenminister Subrahmanyam Jaishankar und verteidigt die Beziehungen zwischen den USA und Pakistan bei Network18.

  5. Die pakistanische Armeeführung führt hochrangige diplomatische Gespräche in Teheran, um einen größeren Konflikt unter Beteiligung der Vereinigten Staaten und Israels abzuwenden.

Perspektiven

US-Verteidigungsministerium

Argumentiert, dass die geografische Lage und Kernwaffen ein pragmatisches Engagement mit Pakistan erforderlich machen, welches genutzt werden kann, um regionale Spannungen einzudämmen und Handelskorridore zu schützen.

Indische Öffentlichkeit und Medienbeobachter

Drückten Enttäuschung über Washingtons strategische Rechtfertigung für die Beziehungen zu Pakistan und den expliziten Vergleich mit Indiens Engagement mit dem Iran aus.

Pakistanische Beobachter

Betrachteten Rubios Bemerkungen als eine Anerkennung der unverzichtbaren regionalen Rolle Pakistans und als eine Ablehnung indischer Bemühungen, Islamabad diplomatisch zu isolieren.

Zitate

“In my new role — I'm no longer a senator; I'm the Secretary of State — I have to manage the foreign policy of the United States. And that does require us to have relationships with countries, including those that we may have some disagreements with.”

Übersetzung: “In meiner neuen Funktion – ich bin kein Senator mehr, sondern US-Außenminister – muss ich die Außenpolitik der Vereinigten Staaten leiten. Und das erfordert von uns Beziehungen zu Ländern, einschließlich jener, mit denen wir möglicherweise einige Meinungsverschiedenheiten haben.”

— Marco Rubio, Erklärung des Wandels von seiner früheren Haltung als Senator, die Hilfe für Pakistan einzuschränken, hin zu seinen gegenwärtigen diplomatischen Verpflichtungen.

“In the case of Pakistan, it's a country that we have to have a relationship with. It's a country that possesses nuclear weapons. It's a country that, from a geographical standpoint, we need to be able to interact with them, in much the same way as the government of India has to have and has a relationship and meets with leaders from Iran.”

Übersetzung: “Im Falle Pakistans ist es ein Land, mit dem wir eine Beziehung unterhalten müssen. Es ist ein Land, das über Atomwaffen verfügt. Es ist ein Land, mit dem wir aus geografischer Sicht interagieren können müssen, ganz ähnlich wie die indische Regierung eine Beziehung zum Iran unterhalten muss und hat und sich mit Führern aus dem Iran trifft.”

— Marco Rubio, Herstellung eines direkten geopolitischen Vergleichs zwischen den Beziehungen der USA zu Pakistan und den Beziehungen zwischen Indien und dem Iran während eines Interviews mit Network18.

“I think in a way it could be a positive thing, because if we have a relationship and we can speak to them it could perhaps help us, perhaps puts us in a position to help discourage the kinds of things that India is worried about.”

Übersetzung: “Ich denke, das könnte in gewisser Weise eine positive Sache sein, denn wenn wir eine Beziehung haben und mit ihnen sprechen können, könnte uns das möglicherweise helfen, uns in eine Position bringen, in der wir dazu beitragen können, die Art von Dingen, über die sich Indien Sorgen macht, zu verhindern.”

— Marco Rubio, Das Argument, dass der diplomatische Zugang Washingtons zu Islamabad den indischen Sicherheitsinteressen zugutekommt.

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